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Zurück von Missouri nach Rheinland-Pfalz

Ein kompletter Haushalt über den Atlantik

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Autor: Jochen K.
Umzugsunternehmen: International Movers Network
Veröffentlicht: 26. Januar 2026

Ich bin aus beruflich-familiären Gründen aus den USA nach Deutschland zurückgezogen. Der Umzug ging von St. Charles bei St. Louis nach Frankenthal/Ludwigshafen und umfasste unseren kompletten Haushalt mit rund 12 Kubikmetern. Es war ein klassischer Übersee-Door-to-Door-Umzug, aber mit einigen Besonderheiten auf beiden Seiten.

Warum ich mich für die Rückkehr entschieden habe

Die Entscheidung zur Rückkehr nach Deutschland war keine spontane. Berufliche und familiäre Faktoren kamen zusammen, und irgendwann war klar, dass wir den Schritt gehen. Emotional war das kein leichter Abschied aus den USA, organisatorisch aber vor allem eines: ein Projekt, das sauber geplant werden musste. Gerade bei einem internationalen Umzug mit kompletter Haushaltsauflösung wollte ich keine Experimente.

Vergleich internationaler Anbieter mit Blick auf Details

Bevor wir uns entschieden haben, habe ich mehrere internationale Umzugsunternehmen verglichen, darunter Crown, Schumacher, Laser und weitere. Mir ging es weniger um bunte Bewertungen, sondern um belastbare Fakten. Wichtig waren ein echter Door-to-Door-Leistungsumfang, planbare Gesamtkosten und vor allem verbindliche Aussagen zu den kritischen Punkten am Zielort: vierter Stock, Außenlift, Parkzone und die Möglichkeit einer Shuttle-Umladung.

International Movers Network hat hier den besten Gesamteindruck hinterlassen. Die Angebote waren klar strukturiert, nachvollziehbar und ließen sich gut „apples-to-apples“ vergleichen. Zusätzlich habe ich gezielt auf Seriositätsmerkmale wie Lizenzen (z. B. FMC) geachtet.

„Entscheidend war für mich nicht der billigste Preis, sondern Klarheit und Verbindlichkeit bei allen kritischen Details.“

Vorbereitung mit Video-Besichtigung und realistischen Aussagen

Die Vorbereitungsphase zog sich über mehrere Monate. In dieser Zeit waren wir mit IMN gut aufgehoben. Rückmeldungen kamen schnell, Fragen wurden strukturiert beantwortet und die Video-Besichtigung war sauber vorbereitet. Das Volumen wurde realistisch eingeschätzt, und auch bei Themen wie Transitzeit, Zollabwicklung und Versicherung gab es keine Schönfärberei.

Besonders positiv fand ich, dass Risiken offen benannt wurden. Lieber eine realistische Laufzeit als falsche Versprechen. Die Angebote waren transparent, und Änderungen oder Nachfragen wurden klar dokumentiert.

Abholung und Verladung in St. Charles

Die Lieferung steht zum Zeitpunkt dieses Berichts noch aus; meine Einschätzung bezieht sich daher auf Abholung und Verladung in den USA. Am Ladetag erschien das Team pünktlich in St. Charles. Nach einem kurzen Sicherheits- und Ablauf-Check ging es direkt los.

Möbel und empfindliche Gegenstände wurden sorgfältig geschützt, Bilder fachgerecht verpackt und alles konsistent beschriftet. Die Inventarisierung war sauber nummeriert und nachvollziehbar. Trotz des zügigen Tempos wirkte nichts hektisch oder unkoordiniert.

„Die Beladung war gleichzeitig schnell und sorgfältig – genau die Mischung, die man sehen will.“

Offene Punkte auf der Zielseite in Frankenthal

Noch offen sind der konkrete Zielzugang in Frankenthal, insbesondere der Einsatz eines Außenlifts im vierten Obergeschoss, das tatsächliche Transitfenster und natürlich der Zustand des Hausrats nach der Entladung. Diese Punkte wurden aber von Anfang an klar als Variablen benannt und nicht unter den Teppich gekehrt.

Zwischenfazit nach der Abholung: sehr zufrieden. Die Kommunikation ist transparent, es gab keine bösen Überraschungen und alle Zusagen wurden bisher eingehalten.

Ankommen zwischen Erwartung und Geduld

Auch wenn die Lieferung noch aussteht, fühlt sich der Übergang kontrolliert an. Gerade bei Überseeumzügen ist Geduld ein wichtiger Faktor. Zu wissen, dass der Hausrat professionell verpackt und dokumentiert unterwegs ist, nimmt viel Druck raus. Entscheidend ist für mich, dass die Linie aus der Vorbereitungs- und Abholphase auch bei der Zustellung durchgehalten wird.

Ein Überblick über die Stadt Frankenthal, der das alte Stadttor und das Rathaus zeigt.

Preis, Erwartung und Realität

Ein konkretes Budget hatten wir nicht festgelegt, aber die Kosten lagen ungefähr in dem Rahmen, den ich erwartet hatte. Wichtig war mir weniger der absolute Betrag als das Gefühl, dass Preis und Leistung zusammenpassen. Bisher stimmt dieses Verhältnis. Alles, was kostenrelevant war, wurde vorab angesprochen und schriftlich fixiert.

Tipps für alle mit ähnlichem Umzugsvorhaben

Aus meiner Erfahrung heraus gibt es ein paar Punkte, die bei internationalen Umzügen den Unterschied machen:

  • Angebote vergleichbar machen und schriftlich bestätigen lassen, was Door-to-Door wirklich umfasst (Abholung, Seefracht, DTHC, Zoll, Lieferung bis 4. OG).
  • Fixpreise für Außenlift, Parkzonen/Permits und Shuttle- oder Long-Carry-Leistungen vereinbaren.
  • Volumen sauber erfassen: Video-Survey mit dem Anbieter plus eigene Inventarliste.
  • Zeitpuffer einplanen und realistische Transitfenster akzeptieren.
  • Versicherung pragmatisch wählen; bei Fokus auf Katastrophen reicht oft eine Total-Loss-Deckung.
  • Kartons früh liefern lassen, zweisprachig labeln und eine Fotodokumentation erstellen.
  • Haltezone rechtzeitig beantragen und am Ladetag eine klare Ansprechperson benennen.

Fazit nach der Abholung

Der Umzug von Missouri zurück nach Rheinland-Pfalz ist organisatorisch anspruchsvoll, aber bisher sehr sauber umgesetzt. International Movers Network hat in der Vorbereitung und bei der Abholung durch Struktur, Transparenz und ruhige Professionalität überzeugt. Wenn die Zustellung auf diesem Niveau bleibt, war die Entscheidung richtig. Für mich zeigt sich einmal mehr: Bei internationalen Umzügen sind klare Kommunikation, realistische Aussagen und saubere Prozesse wichtiger als jedes Versprechen auf Papier.