Erzählen Sie doch etwas über sich.

Ich bin 53 Jahre alt und bin freie Journalistin. Ich bin mit einem Hund, eine Katze und mit meinem Freund nach Ungarn umgezogen.

Was waren Ihr erster Gedanke zum Umzug?

Ich bin in meinem Leben sehr oft umgezogen. Dementsprechend hat man da eine gewisse Routine und gewissen Respekt davor. Nichtsdestotrotz ist es mein erster Auslandsumzug und daher war der Umzug schon anders als der Umzug innerhalb Deutschlands. Demzufolge war mein erster Gedanke, dass der Auslandsumzug wohl doch komplizierter sein wird.

Ich habe bereits Umzüge (~30km) durchgeführt, wo ich abends selber mit dem Hänger herumfahre und ein paar Sachen schon mal wegbringen kann. Bei so eine größere Distanz muss aber die Logistik einfach stimmen und intensiver geplant werden.

Was waren die Gründe für Ihren Umzug?

Grund für den Umzug nach Zalavég war die persönliche Leidenschaft und zudem konnte ich das sehr gut mit dem Arbeiten verbinden.

War es schwierig für Sie alles hinter sich zu lassen?

Es ist sicherlich ein Aspekt, aber ich finde es nicht so schlimm. Bekannte von mir haben 25 Jahre in Kanada gewohnt und das ist dann nochmal anders. Ich finde von Ungarn ist man relativ schnell wieder in Deutschland und kann seine Familie besuchen. Im Moment ist es leider etwas erschwert durch Corona.

War der Umzug trotz Corona Krise möglich bzw. gab es Hindernisse?

Überhaupt nicht. Ich hatte eine Rezension schon zu Judotrans geschrieben und ich bin 100% zufrieden gewesen. Natürlich habe ich mir ein bisschen darüber Gedanken gemacht, denn die Corona Regeln ändern sich eben fast täglich. Aus diesem Grund war es auch sehr schwer den Umzug vorzuplanen, auch für das Umzugsunternehmen selber. Dennoch hat Judotrans den Umzug sehr gut geplant.

Umzug nach Ungarn

Wann haben Sie mit der Planung angefangen?

Es war eigentlich sehr kurzfristig, was die ganze Sache noch erstaunlicher macht. Ich hatte eine wirklich gute Gelegenheit nach Zalavég zu kommen und habe auch sehr schnell mein Haus in Deutschland verkaufen können. Daher ging der Umzug recht schnell los. Ende des letzten Jahres ist dann der Würfel gefallen und ich habe mich am 6. Januar für das Umzugsunternehmen Judotrans entschieden. Der Umzug erfolgte daraufhin am 25. Januar.

Wie haben Sie sich für ein Umzugsunternehmen entschieden?

Ich bin sehr dankbar, dass es den Online Plattform Sirelo gibt. Mein Bekannte hatte mir ein ungarisches Unternehmen vorgeschlagen, die es aber zeitlich nicht geschafft haben. Bei Sirelo habe ich am Ende Angebote bekommen, die auch alle in der kurzfristigen Zeit den Umzug hätten realisieren können. Demnach habe ich die Angebote verglichen und darüber hinaus gab es bei 3 Angeboten keine wirtschaftlichen Unterschiede. Letztendlich hatte ich mich für Judotrans entschieden, da sie für mich das beste Gesamtpaket gebracht hatte. Es war für mich sehr transparent. Bei den anderen musste ich beispielsweise nochmal nachfragen, wie es mit der Versteuerung ist – sprich muss ich noch ungarische oder deutsche Steuern zahlen oder nicht? Bei Judotrans war es tatsächlich der Endpreis und ich musste mit keine versteckten Kosten obendrauf rechnen. Die Mitarbeiter von dem Umzugsunternehmen waren immer erreichbar und die haben mir auch die Sicherheit wegen der aktuellen Lage gegeben.

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Was waren aus Ihrer Sicht die wichtigsten Dinge, die man vor dem Umzug wissen sollte?

Ich habe das Angebot über das Internet bekommen und das war für mich ein bisschen Neuland. Bei den Deutschland Umzügen, die ich vorher hatte, kam immer jemand von Umzugsunternehmen, um den Bedarf zu kalkulieren. Ich hatte am Anfang Bedenken, wie ich die Größe meines Umzugs berechnen soll. Glücklicherweise hatte ich es auf ihre Seite Sirelo gefunden, wie man den Umzugsvolumen ermitteln kann. Das war eine sehr schöne Hilfe und demzufolge habe ich im Eingabefeld meine großen Sachen eingegeben und danach mit dem Umzugsunternehmen gesprochen.

Wie ist Ihr Umzugstag verlaufen?

Ich habe eine Zeitspanne zwischen 9 und 11 gehabt, dass sie in Höfer ankommen. Der erste LKW kam sehr pünktlich um eine Minute nach 9. Ich hatte insgesamt 3 LKW’s und muss gestehen, dass ich mit einem gesamten Hausstand umgezogen bin. Das waren 70m³ und ich habe mir nur gedacht, dass das niemals in den einen LKW passt. Der Möbelpacker ist aus dem LKW herausgestiegen, hat dabei nur gelacht und gesagt, dass es nur einer von den 3 LKW’s sind. Außerdem waren die Möbelpacker menschlich sehr nett und freundlich, und sprechen ein sehr gutes Englisch. Der Umzug nach Ungarn hat insgesamt nur 4 Tage gebraucht. 1,5 Tage haben die Packer in Höfer meine Sachen gepackt und dann ging es am übernächsten Tag nach Zalavég. Ein Tag haben sie gebraucht, um meine Sachen in Zalavég auszupacken. Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Umzugsunternehmen.

Umzug nach Ungarn

Hat Ihr Umzug so viel gekostet, wie Sie dachten?

Es gab überhaupt keine versteckten Kosten und der Endpreis war genauso, wie das Umzugsunternehmen es auch im Angebot angegeben hat.

Wenn Sie zurückblicken, was wünschten Sie vor Ihrem Umzug gewusst zu haben?

Ich habe andere Umzüge erlebt, wo ich mir gedacht habe: Hätte ich doch ein anderes Unternehmen genommen. Aber mit Judotrans hat alles reibungslos geklappt. Die 3 Herren von den Umzugsunternehmen waren so lebensfroh und der Umzug hat sehr Spaß gemacht. Ich habe im Vorfeld selber eingepackt und hatte keinen Full Service. Dennoch hat die Firma unheimlich viel Kleinmöbel eingepackt. Dabei habe ich gedacht, dass ich es nicht mehr schaffe und jetzt geht es halt unverpackt heraus, sprich es ist mein Risiko. Jedoch hat das Umzugsunternehmen die Sachen noch wunderbar miteingepackt.

Welchen Tipps würden Sie anderen Auswanderern mit auf dem Weg geben?

Ich habe vorher schon Materialien bestellt, sprich Kisten, Folie und Seidenpapier zum Einpacken. Man kann nie genug früh anfangen Sachen einzupacken und auszumisten, beispielsweise Bücher einpacken oder ein Zimmer leerräumen, sodass man nicht alles auf den letzten Drücker machen muss. Die Sachen, die man nicht mehr benötigt, kann man beispielsweise verkaufen oder verschenken.

Was gefällt Ihnen am besten in Zalavég und gibt es kulturelle Unterschiede?

Zalaveg ist ein sehr schönes Dorf und ich habe ganz nette Nachbarn. Die Ungarn sind sehr freundlich und hilfsbereit. Es gibt sicherlich auch Kleinigkeiten, die anders sind als in Deutschland, zum Beispiel mit der Post. Wenn die Post vorbeikommt, dann wird immer ein Posthorn gespielt und der Postbote klingelt nicht an der Tür. Außerdem ist Deutschland eher das Land der Müllsortierer und in Ungarn kommt das alles eben zusammen.

Vielen Dank Frau Decker für das Interview! Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute in Ungarn und bleiben Sie vor allem gesund!