Bildung in den USA

Das Schulsystem und die Bildung in den USA unterscheidet sich etwas von dem System in Deutschland. Vor allem, die Tatsache, dass ein Schulbesuch durch „Homeschooling“ ersetzt werden kann, stellt einen starken Kontrast zu der Schulpflicht in Deutschland dar. Grundsätzlich besteht eine Bildungspflicht für Kinder ab dem 6. bzw. 8. Lebensjahr. Diese endet dann mit der Vollendung des 16. bzw. 18. Lebensjahres. Wann genau ein Kind eingeschult werden muss, hängt von dem jeweiligen Bundesstaat ab, da die Bildung und das Schulsystem in den Vereinigten Staaten von den einzelnen Bundesstaaten geregelt werden. Da die Bildung für Amerikaner sehr wichtig ist, entscheiden sich viele Schüler nach einem High School Abschluss ein College zu besuchen, und dort ihre Bildung fortzusetzen.

Bildung in den USA

Die Bildung in den USA

Das Bildungssystem in den Vereinigten Staaten ist etwas anders aufgebaut als hier in Deutschland. Schüler werden nicht nach Begabung aufgeteilt, sondern besuchen gemeinsam dieselbe Schule. Es gibt private und staatliche Schulen in Amerika. Die Entscheidung, ob man sein Kind in eine private oder staatliche Institution schicken soll, hangt von der finanziellen Lage der Familie ab. Eine private Schule in Amerika kann sehr teuer werden und nicht viele können sich einen Besuch leisten. Jedoch wird ein Besuch mit Prestige und einer ausgezeichneten Ausbildung verbunden. Homeschooling ist auch eine Möglichkeit. Dabei wird ein Kind daheim von seinen Eltern unterrichtet. Diese Art von Schulung hat auch in den Vereinigten Staaten Kritiker, dennoch ist die Unterrichtsform legal und kann praktiziert werden.

Aufteilung der Bildung in den USA

  • 3-6: Kindergarten
  • 6-11: Elementary School, vergleichbar mit der Grundschule
  • 11-15: Junior High School, vergleichbar mit der Mittelschule
  • 15-18: High School, vergleichbar mit der Realschule oder mit einem Gymnasium

Grundschule

Die meisten Kinder in Amerika werden mit 6 Jahren eingeschult und besuchen je nach Bundesstaat 5 Jahre lang eine Grundschule. Dort lernen dann die Schüler das Lesen und Schreiben, Mathematik Geschichte, Englisch und weitere übliche Fächer. Einige Grundschulen bieten auch eine Fremdsprache an. Die Klassengrößen variieren stark aber betragen durchschnittlich etwas 20 Kinder pro Klasse. Darüber hinaus dauert ein Grundschultag normalerweise 6 Stunden und beinhaltet fest eingeplante Pausen mit einem kostenpflichtigen Mittagessen.

Middle und High School

Im Alter von 11 bis 14 Jahren besuchen Jugendliche normalerweise eine Middle School. Erst in der Mittelschule bekommen die Schüler die Möglichkeit einige Fächer selber zu wählen. Mit 15 Jahren wechselt man dann zu einer High School. In solchen High Schools können Schüler sich zwischen verschiedene Schwierigkeitslevel der Kurse entscheiden. Dabei wird zwischen Honors, Advanced Placement (AP) und International Baccalaureate (IB) unterschieden. Derartige Kurse sind besonders für Schüler gedacht, die später ein gutes College besuchen wollen, da man in solchen Kursen mehr lernt und stärker gefördert wird als in den regulären. Des Weiteren haben Jugendliche in amerikanischen High Schools eine weit gefächerte Auswahl an Wahlfächern. Somit hat man schon früh die Möglichkeit Karrierewünsche mit in den Lernplan einzubauen.

Studium in den USA

Viele junge Menschen entscheiden sich, nach der High School ein College zu besuchen. Es ist keine Pflicht in den Vereinigten Staaten ein Collegeabschluss zu haben, dennoch entscheiden sich jedes Jahr zahlreiche junge Leute für ein Studium. Dies ist verständlich, wenn man bedenkt, dass es in Amerika viele Universitäten gibt, die international einen sehr guten Ruf haben. Harvard, Yale, Princeton oder MIT sind einige der berühmtesten Universitäten auf der Welt!

Allerdings gibt es ein großes Problem: die immensen Studiengebühren! Eine Standard Universität in den USA verlangt schon jährlich über 35.000 $. Die Gebühren für Eliteunis sind folglich fast unbezahlbar. Viele Studenten sind gezwungen Kredite aufzunehmen und müssen jahrelang ihre Schulden abbezahlen. Eine Besserung der Lage ist leider auch nicht in Aussicht, da die Studiengebühren sich jedes Jahr erhöhen.

Bildung in den USA

Was sollten Sie während eines Studiums in Amerika beachten?

Ein Studium in den USA ist recht teuer, jedoch besteht die Option ein Stipendium dort zu erlangen. Wenn man zum Beispiel akademisch talentiert oder gut in gewissen Sportarten ist, können verschiedene Stipendien einem angeboten werden. So wird die Finanzierung des Universitätsbesuches etwas leichter. Auch die Notenvergabe könnte zu Verwirrungen führen. In Amerika werden entweder Buschstaben oder Prozentzahlen vergeben. A oder 100% ist die höchste Note und kann mit einer deutschen 1 verglichen werde. Auf der anderen Seite ist ein F oder 0% eine 6 und man ist automatisch durchgefallen.

Hast du Lust auf ein Leben in Amerika? Besuche unsere Seite „Umzug in die USA“ um mehr über das Land zu erfahren.