Typische amerikanische Küche: Fett, Herzhaft und natürlich Süß!

5. April 2017, Esther Fruh

So unterschiedlich wie die US-amerikanische Kultur sind auch die Essgewohnheiten. Die amerikanische Küche wurde, natürlich historisch bedingt, durch die Einwanderer sowie auch durch die geographisch-klimatischen Gegebenheiten in bestimmten Landesteilen beeinflusst. Im Allgemeinen sind die Mahlzeiten sehr deftig zubereitet und mit Zucker sowie Fett wird auch nicht gespart.

Frühstück

Vor allem am Wochenende wird das typische weltweit bekannte American Breakfast zubereitet. Kleine Würstchen, Pancakes mit Ahornsirup, Rührei sowie Toasties mit Speck. Für uns Deutsche erinnert das eher an ein deftiges Mittagessen, als an einen Start in den Tag!

American Breakfast

Natürlich darf auch die Erdnussbutter nicht fehlen. Ansonsten wird unter der Woche auch gerne Cornflakes in verschiedenen Variationen sowie Sandwiches gefrühstückt. Und wo wir schon beim Thema Süßspeisen sind: Bagels! Eine super leckere amerikanische Erfindung, welche natürlich in den unterschiedlichsten Art und Weisen erhältlich sind. Bekannt sind hierzulande natürlich auch Donuts und Muffins. Diese gehören mittlerweile allerdings auch fest zum Deutschen Bäcker Angebot.

Regionale Gerichte und spezifische Nahrungsmittel

Brot

Das amerikanische Brot ist sehr weizenlastig. Toast und Baguettebrot sind ebenso bekannt, aber Schwarzbrot oder Vollkornbrot nach deutschen Maßstäben findet man sehr selten. Das Weißbrot steht an der Tagesordnung.

Soul Food

Neben dem obligatorischen Hamburger und Hotdog ist das sogenannte Soul Food der Afroamerikaner, wie beispielsweise Spareribs oder Chicken Wings, sehr populär. Daneben gehören aber auch Fatback (geräucherter Speck), Meatballs und die Ochsenschwanzsuppe zur Tagesordnung. Diese Küche bekam besonders durch Martin Luther King Aufwind und ist heute eine kulturell stolz gelebte Alltagsküche.

Kalifornien

In der kalifornischen Küche mischen sich asiatische und mediterrane Einflüsse: Fisch sowie Meeresfrüchte und Gemüse. Die Südstaatenküche greift vor allem auf Reis, Mais und Geflügel zurück. Alles Zutaten, welche auch vor Ort wachsen und angebaut werden.

Tex-Mex

Auch mexikanische Gerichte erfreuen sich großer Beliebtheit: Die Tex-Mex-Küche ist in den Restaurants aber weit weniger scharf und langwieriger in der Zubereitung, als die mexikanischen Originale. Ein sehr bekanntes Gericht aus diesem Genre ist natürlich Chili con carne. Zudem gehören auch Tacos dazu. Das texanische Barbecue (BBQ) steht als Synonym für US-Amerikanische Koch- und Lebensart.

Louisiana

Speziell ist auch die Küche in Louisiana: Cajun. Das ist ein leckerer Gumbo – Eintopf mit Shrimps, Geflügel sowie Paprika, Sellerie und Zwiebeln. Klingt fast gesund, oder?

New England

Neuengland ist verständlicherweise sehr britisch gehalten: Baked Beans oder Apple Pie (Apfelkuchen), aber auch Fleisch, Gemüse und Kartoffeln. Man kennt hier natürlich auch Kürbis- und Käsekuchen. Außer an Thanksgiving darf, wie in den meisten US-Regionen, der Truthahn mit Süßkartoffeln und Cranberry nicht fehlen.

Thanksgiving

Happy Italy

Die eigentlich aus Italien stammende Pizza wurde in den USA weiterentwickelt. Es entstanden Versionen, wie die Chicago-Style Pizza: Extra dicker Boden plus üppiger Belag. Auch Pastagerichte mit extra Käse sind weit verbreitet und populär.

Fazit: Es gibt in den USA tatsächlich mehr als „nur“ Burger von McDonalds. Allerdings ist es sehr schwierig, beziehungsweise kostspielig, gesund und nachhaltig zu leben. Bei einem Aufenthalt kannst du also damit rechnen, mit ein paar extra Pfunden nach Hause zu kommen.

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