5 süße Gründe um nach Spanien zu reisen

3. Mai 2017, Laura Almaida Muros

Spanien ist eines der Länder, das die leckersten Süßspeisen besitzt, daher soll es sich in diesem Blog um die, meiner Meinung nach, besten spanischen Süßspeisen drehen – denn neben den Churros con chocolate zum Frühstück oder der Crema Catalana gibt es auch andere Leckereien.Du wirst merken, schon allein deswegen solltest du Spanien einen Besuch abstatten, um einige Dieser zu probieren oder eventuell sogar selbst zu kreieren.

Natillas aus Spanien

Torrijas

Lasst uns mit den Torrijas beginnen: Das ist die spanische Version des Armen Ritters oder auch French Toast. Es ist die perfekte Art Reste zu verwerten, solltest du noch zu viel Baguette vom Vortag zu Hause haben, denn für diese herrliche Süßspeise brauchst du als Hauptzutat Baguette. Dieses wird in zirka 3 cm dicke Scheiben geschnitten, in eine Mischung aus erhitzter Milch mit Zitronenschale, Zucker und Zimt getunkt, anschließend vorsichtig in eine verquirlte Eimasse getaucht und in einer Pfanne mit Sonnenblumenöl angebraten bis die Scheiben goldbraun sind. Anschließend wird eine Zimt-Zucker-Mischung über die warmen Torrijas gestreut und sie sind servierbereit. In Spanien isst man diese gerne zum Kaffee zur Zeit der „merienda“ (Vesper) gegen 17 oder 18 Uhr. Kleiner Tipp für euch – der warme Gaumenschmaus schmeckt sehr gut mit einer Kugel Vanilleeis.

Buñuelos de Viento

Wir kommen zur nächsten Leckerei und bleiben bei dem Frittierten – Buñuelos de Viento (Windbeutel). Wie der Name schon sagt, sie sind so leicht und fluffig, wie der Wind. Es gibt die frittierten Teigkugeln in verschiedenen Variationen: ganz ohne Füllung, mit Marmelade oder auch mit einer Vanillecreme. Spanier essen sie gerne zum Kaffee nach dem Mittagessen. Doch zu viele wirst du dann doch nicht futtern können, denn sie machen trotz der Leichtigkeit ganz schön satt. Wenn du an dem Rezept interessiert bist, werfe einen Blick hier drauf.

Pan de Calatrava

Eine weitere Köstlichkeit Spaniens ist das Pan de Calatrava, und dieses kann man tatsächlich als Dessert bezeichnen, denn man isst es gerne als Nachtisch nach einer Paella oder einer anderen leckeren Hauptspeise. Es ist eine Art nasser Kuchen, der aus den Grundzutaten Magdalenas oder Toastbrot und Karamell besteht. Am besten bereitet man diesen Kuchen einen Tag vor dem eigentlich Servieren zu, da er nach dem Stocken im Ofen einige Stunden im Kühlschrank ziehen muss, optimaler Weise über die Nacht. Wer es also wirklich süß mag, sollte diesen Nachtisch unbedingt probieren – ob in einem Restaurant oder doch lieber selbstgemacht bleibt dir überlassen. Das Rezept für Pan de Calatrava findest du hier.

Natillas

Ein typisches Cremedessert aus Navarra, aber auch im Rest Spaniens bekannt, ist Natillas. Diese Süßspeise erinnert etwas an Vanillepudding, sie ist nur etwas fester in der Konsistenz als Pudding, da sie Eier und Maisstärke enthält. Meistens hat die Creme einen Butterkeks obendrauf. Den Nachtisch kannst du in Spanien auch im Kühlregal in den Supermärkten kaufen, wenn du nach dem Essen Lust auf etwasTarta de Santiago aus Spanien Süßes hast, aber nichts zubereiten möchtest.

Tarta de Santiago

Hierbei handelt es sich um einen traditionellen Mandelkuchen aus Galizien. Aufgrund des Jakobkreuzes auf dem runden, mit Puderzucker bestäubten Kuchen ist dieser unter den Spaniern direkt zu erkennen. Die Tradition den Kuchen so zu verzieren, findet ihren Ursprung in der Konditorei „Casa Mora“ in Santiago de Compostela. Hauptzutaten des Kuchens sind Mandeln, Eier, Zucker und Zitronenschale. Ihr seht, in seiner Zubereitung ist er relativ einfach herzustellen und trotzdem köstlich. Probiert es bei Bedarf zu Hause aus und wenn du Zeit hast mit Schablone.

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